History

SoHo steht für „South of Houston Street“ – das Szeneviertel grenzt im Norden an die Houston Street, im Süden an die Canal Street und liegt zwischen dem Broadway im Osten und dem Hudson River im Westen. Der kurze Name verkörpert wie kein anderes Viertel Glamour, Jugend, Luxus, Shopping und Unternehmungsgeist.

SoHo nahm seinen Anfang als Wohnviertel, bevor es zu dem heutigen Kunst- und Einkaufsmekka aufstieg. Während der 1800er entwickelte sich das für seine gusseisernen Lagergebäude und romantischen gepflasterten Straßen bekannte Viertel zum Geschäftszentrum, in dem so bekannte Institutionen wie Lord & Taylor und Tiffany & Co anzutreffen waren. Bis zu den 1930ern war SoHo jedoch so heruntergekommen und verwaist, dass man sogar plante, eine Schnellstraße durch seine Mitte zu bauen.

Nur wenige Jahre später erfreute sich SoHo jedoch neuer Beliebtheit: Immer mehr Künstler der City zogen sich hierhin zurück, um der Alltagsroutine in Uptown zu entfliehen. In den großzügigen, Ende der 60er entstandenen Loftbereichen gründeten so unterschiedliche Künstler wie Chuck Close, Frank Stella und Richard Serra wichtige Künstlerbewegungen und hauchten SoHo damit wieder neues Leben ein. Damals wie auch heute floss die Kunst wie Blut durch die Adern SoHos. Käufer, Trendsetter und Intellektuelle kamen in Scharen in dieses einst in Vergessenheit geratene Viertel. Und wo Künstler sind, lässt die Modewelt natürlich nicht lange auf sich warten.

In den 1990ern avancierte SoHo zur Glamourhauptstadt mit schicken Läden, gehobenen Restaurants, Wellnesseinrichtungen und Kunstgalerien. Heute zählen Cipriani, Prada, Chanel, Yohji Yamamoto, Bloomingdales’s SoHo und der Vorzeigeladen von Apple zu den vielen Läden, welche die Mercer Street, Greene Street, Spring Street, Prince Street und den West Broadway säumen. SoHo zählt heute zu den exklusivsten und gefragtesten Gegenden im Big Apple – und das Soho Grand bietet als erstes Hotel die zeitlose Eleganz eines wahren Boutique-Hotels im Viertel.